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Kaufberatung

KASK: Skihelme aus Italien mit Rennsport-Genen – neu bei SportFits

Skifahrer mit grünem KASK-Helm carvt durch aufstiebenden Schnee

Mit KASK-Helmen wurden Tour-de-France-Siege eingefahren, heute trägt man sie auch im Ski-Weltcup. Jetzt gibt es die Marke aus Bergamo bei SportFits, zum Start mit 10 % Rabatt für Club-Mitglieder.

Das Wichtigste in Kürze

  1. 01

    KASK wurde 2004 bei Bergamo gegründet und fertigt seine Helme nach eigener Angabe bis heute in Italien.

  2. 02

    Weltweit bekannt wurde die Marke im Radsport: Sieben Tour-de-France-Siege gingen an Fahrer mit KASK-Helm.

  3. 03

    Seit 2009 baut KASK auch Skihelme, heute fahren Weltcup-Athleten wie Lara Colturi und River Radamus damit.

  4. 04

    Typisch für KASK: ein eigener Test für schräge Stürze und Visierhelme mit italienischem Design und Futter aus Merinowolle.

  5. 05

    Zum Start bei SportFits: 10 % Rabatt auf KASK vom 3. bis 12. Oktober 2026 für alle Club-Mitglieder.

Neu bei SportFits: KASK

Wer Radsport schaut, kennt das Logo: vier schlichte Großbuchstaben, oft auf dem Helm der Schnellsten im Feld. KASK aus der Nähe von Bergamo ist dort seit Jahren eine feste Größe. Weniger bekannt ist, dass die Italiener schon seit 2009 auch Skihelme bauen, mit dem Anspruch, den sie aus dem Rennsport mitbringen: leicht, sicher und so gestaltet, dass man den Helm gern aufsetzt. Ab sofort gibt es die Skihelme von KASK auch bei SportFits, vom sportlichen Allrounder bis zum Visierhelm mit integrierter Scheibe.

Von der Werkstatt zur Weltmarke

Die Geschichte beginnt 2004 in Chiuduno, einem kleinen Ort östlich von Bergamo. Dort gründete Angelo Gotti seine eigene Werkstatt. Anfangs montierte KASK im Auftrag anderer Firmen. 2006 kamen die ersten eigenen Modelle auf den Markt.

Danach ging es schnell. 2008 folgten Helme für den Arbeitsschutz, 2009 der Skisport, 2015 der Reitsport. Mit KOO gibt es inzwischen auch eine eigene Brillenmarke. 2023 verkaufte KASK erstmals mehr als eine Million Helme in einem Jahr, geliefert wird in über 80 Länder. Hergestellt wird nach eigener Angabe weiterhin in Italien.

Warum die Tour de France so wichtig für KASK war

KASK war nie eine reine Radhelmmarke, aber der Radsport hat sie groß gemacht. 2010 kam der entscheidende Schritt: Das neu gegründete britische Team Sky entschied sich für KASK als Helmausrüster.

Was folgte, war eine der erfolgreichsten Phasen, die der Radsport je gesehen hat. Zwischen 2012 und 2019 gewannen Fahrer dieses Teams siebenmal die Tour de France, das wichtigste Radrennen der Welt: Bradley Wiggins, viermal Chris Froome, Geraint Thomas und Egan Bernal. Alle fuhren mit KASK-Helm, und die Bilder ihrer Siege sah man überall. Für die damals junge Marke war das der Durchbruch. Die Partnerschaft läuft bis heute, das Team fährt inzwischen als Netcompany INEOS.

Vom Radsport auf die Piste

Was ein Rennradhelm und ein Skihelm gemeinsam haben? Mehr, als man denkt. In beiden Sportarten zählen Aerodynamik, geringes Gewicht und ein Helm, der bei hohem Tempo ruhig auf dem Kopf sitzt. Den Ski-Rennhelm Omega hat KASK deshalb im Windkanal mit Profis getestet.

Skirennläuferin Lara Colturi mit KASK-Rennhelm und Skibrille vor verschneiten Bergen
Lara Colturi mit KASK-Helm im Weltcup. Foto: KASK

Heute sieht man KASK auch im alpinen Weltcup. Lara Colturi, Jahrgang 2006, stand nach eigener Erzählung mit 13 Monaten zum ersten Mal auf Ski. Im November 2024 fuhr sie in Gurgl als Zweite im Slalom das erste Weltcup-Podest für Albanien ein, bei den Olympischen Spielen 2026 trug sie die Fahne ihres Landes. Der US-Amerikaner River Radamus wurde 2022 Olympia-Vierter im Riesenslalom und 2023 Team-Weltmeister. Beide fahren mit KASK, für Radamus gibt es sogar eine eigene Signature-Edition des Rennhelms Omega.

River Radamus fährt im Riesenslalom zwischen roten und blauen Toren
River Radamus im Riesenslalom. Foto: KASK

Was einen KASK-Helm ausmacht

Bei vielen Stürzen trifft der Kopf nicht gerade, sondern schräg auf. Dabei entstehen Drehkräfte, die die übliche Skihelm-Norm nicht gesondert prüft. KASK hat dafür einen eigenen Test entwickelt, den die Marke WG11 nennt: Der Helm prallt schräg auf eine geneigte Fläche, gemessen wird, wie stark sich der Kopf verdreht. Gut zu wissen: Das ist ein hauseigener Standard und keine offizielle Norm. Ein MIPS-System verbaut KASK nicht, die Marke setzt auf die eigene Konstruktion. Die gängigen Zulassungen wie EN 1077 haben die Skihelme trotzdem.

Beim ersten Aufsetzen fällt noch etwas auf. Visierhelme wie Chrome, Montecarlo und Treasure und der Rennhelm Omega Carbon haben kein Drehrad am Hinterkopf, stattdessen gibt es sie in mehreren Schalengrößen. So sitzt der Helm ohne Nachstellen fest und gleichmäßig. Das ist bequem, verlangt aber, dass du deine Größe kennst.

Die Visierhelme haben ein Futter aus Merinowolle, bei mehreren Modellen vom italienischen Wollspezialisten Reda. Merino wärmt, nimmt kaum Geruch an und lässt sich waschen. Und wer am Lift gern Musik hört oder telefoniert, bekommt die Visierhelme auch als Vibes-Version: Der Ton kommt per Knochenschall, ganz ohne Kopfhörer im Ohr.

Zwei Skifahrende mit KASK-Visierhelmen auf einer Terrasse über den Dolomiten
Den Shadow Visor gibt es auch als Vibes-Version mit Audiosystem. Foto: KASK

Das Ski-Sortiment: Visierhelm, Allrounder, Rennhelm

Die Skihelme von KASK lassen sich grob in drei Welten einteilen.

Am auffälligsten sind die Visierhelme. Die Scheibe sitzt direkt im Helm und ersetzt die Skibrille. Das ist praktisch, wenn du eine Korrekturbrille trägst oder keine Lust auf beschlagene Gläser hast. Bei KASK sind die Visierhelme auch ein Stück Mode: Carbon-Optik, Chrom-Details und Farben, die sich an der italienischen Modewelt orientieren.

Die KASK-Visierhelme

Elite, Chrome, Shadow, Montecarlo und Treasure

Preise aus dem Shop, beim Laden der Seite abgefragt. Im Shop gilt der dort angezeigte Preis.

Wer lieber klassisch mit Skibrille fährt, findet bei KASK zwei Allround-Helme für Piste und Gelände. Beim Khimera wird vorne gezielt Luft an die Brille geleitet, damit sie nicht beschlägt, hinten kann die Wärme entweichen. Der Titano ist der Einstieg in die Marke, mit robuster Schale, Brillenhalter und Anti-Beschlag-System.

Die KASK-Allrounder

Khimera und Titano für die Skibrille

Preise aus dem Shop, beim Laden der Seite abgefragt. Im Shop gilt der dort angezeigte Preis.

Freerider mit KASK-Helm und Skibrille in einer Gletscher-Eishöhle
Klassisch mit Skibrille: der Allrounder Titano. Foto: Roby Bragotto / KASK

Und dann sind da die Rennhelme Omega und Omega Carbon, die KASK für den Wettkampf entwickelt. Sie haben die Zulassung, die der Skiverband FIS für Abfahrt, Super-G und Riesenslalom vorschreibt. Für die meisten Freizeitfahrenden ist das mehr Helm als nötig. Wer aber Rennen oder Trainingsläufe fährt, bekommt hier das Material, mit dem auch im Weltcup gefahren wird.

Die KASK-Rennhelme

Omega und Omega Carbon mit FIS-Zulassung

Preise aus dem Shop, beim Laden der Seite abgefragt. Im Shop gilt der dort angezeigte Preis.

Für wen eignet sich KASK?

KASK ist eine Marke für alle, denen Passform, Verarbeitung und Design wichtig sind. Besonders spannend sind die Helme, wenn du mit Brille fährst, lieber auf Visier statt Skibrille setzt oder einen Helm suchst, der auch auf der Hüttenterrasse noch gut aussieht.

Ehrlich gesagt: Günstig ist KASK nicht. Wer einen Helm für ein paar Skitage im Jahr sucht, findet preiswertere Alternativen. Und weil manche Modelle ohne Drehrad auskommen, ist die richtige Größe hier noch wichtiger als bei anderen Marken. Wer auf Hochtouren mit Steinschlag rechnen muss, braucht einen Helm nach der Bergsteigernorm EN 12492. Diese Zulassung hat keiner der KASK-Skihelme.

Passt KASK zu dir?

  1. 1

    Wenn du eine Korrekturbrille trägst oder beschlagene Skibrillen leid bist

    ist ein KASK-Visierhelm eine bequeme Lösung

  2. 2

    Wenn du Wert auf italienisches Design legst

    findest du bei KASK Helme, die auch abseits der Piste eine gute Figur machen

  3. 3

    Wenn du Rennen fährst

    bekommst du mit dem KASK-Rennhelm Weltcup-Material mit FIS-Zulassung

  4. 4

    Wenn du zwischen zwei Größen liegst

    solltest du genau messen oder dich beraten lassen, gerade bei Modellen ohne Drehrad

Passt zu dir, wenn …

du Wert auf Passform und Design legst oder mit Brille unterwegs bist.

Eher nicht, wenn …

du nur ein paar Skitage im Jahr hast und wenig ausgeben willst oder einen Helm für Hochtouren suchst.

So findest du die richtige Größe

Leg ein Maßband etwa einen Fingerbreit über den Augenbrauen und knapp über den Ohren um den Kopf. Die Zentimeterzahl entspricht der Größe auf dem Helm. Liegst du genau zwischen zwei Größen, probier am besten beide.

Übrigens: Nach einem schweren Sturz gehört jeder Helm ausgetauscht, auch wenn von außen nichts zu sehen ist. KASK empfiehlt außerdem, den Helm fünf Jahre nach dem Kauf zu ersetzen, spätestens zehn Jahre nach der Herstellung. Das Datum findest du innen auf dem Etikett.

Häufige Fragen

Wie bekomme ich die 10 % Rabatt auf KASK?

Als Club-Mitglied bekommst du 10 % Rabatt auf alle KASK-Artikel.

  • Code: KASK10
  • Zeitraum: 3. bis 12. Oktober 2026
  • Einlösen: bei SportFits einloggen und den Code beim Checkout eingeben
  • Pro Kunde einmal einlösbar

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Ist KASK eine Radhelm-Marke?

Auch, aber nicht nur. Bekannt geworden ist KASK im Radsport, vor allem durch die Tour-de-France-Siege von Team Sky. Seit 2009 baut die Marke aber auch Skihelme, dazu Helme für Reitsport und Arbeitsschutz.

Woher kommt KASK?

Aus der Provinz Bergamo in Norditalien. Gegründet wurde die Firma 2004 von Angelo Gotti, gefertigt wird nach eigener Angabe bis heute in Italien.

Haben KASK-Helme MIPS?

Nein. KASK prüft seine Helme stattdessen mit einem eigenen Test für schräge Stürze. Die üblichen Normen für Skihelme erfüllen sie trotzdem.

Warum haben manche KASK-Helme kein Drehrad?

Visierhelme wie Chrome, Montecarlo und Treasure gibt es in mehreren Schalengrößen statt mit Verstellsystem. Beim Rennhelm Omega Carbon verzichtet KASK bewusst auf einen Versteller, damit er auch bei hohem Tempo stabil sitzt.

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