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Layering-Assistent

Beim Zwiebelprinzip kommt es darauf an, welche Schicht du wirklich brauchst. Der Assistent fragt Temperatur, Belastung und Wetter ab. Heraus kommt eine Empfehlung für Basis-, Mittel- und Außenschicht.

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So funktioniert die Berechnung

Wer sich bewegt, produziert Wärme. Deshalb rechnet der Assistent mit einer gefühlten Belastung: Bei intensiver Aktivität schlägt er 7 Grad auf die Lufttemperatur auf, bei ruhiger Aktivität zieht er 3 Grad ab. Diese Werte sind unsere Faustregel.

Unter 5 Grad gefühlter Belastung empfiehlt er eine wärmende Basisschicht, sonst eine leichte. Unter minus 5 Grad kommt eine Isolationsjacke dazu, bis 15 Grad reicht Fleece oder leichte Isolation. Die Außenschicht richtet sich nach dem Wetter: Hardshell bei Regen oder Schnee, Softshell bei Wind, sonst eine leichte Windjacke im Rucksack.

So liest du das Ergebnis

Die Überschrift nennt, was du anziehst. Die Außenschicht steht darunter, weil du sie oft erst bei Bedarf überziehst.

Starte lieber etwas kühl: Nach zehn Minuten Bewegung ist dir wärmer. Pausen sind der Moment für die zusätzliche Schicht.

Häufige Fragen

Merino oder Kunstfaser als Basisschicht?

Merino riecht auch nach mehreren Tagen weniger und wärmt feucht noch gut. Kunstfaser trocknet schneller und ist robuster. Beides funktioniert, Baumwolle nicht.

Was ist der Unterschied zwischen Hard- und Softshell?

Eine Hardshell ist wasserdicht und winddicht. Eine Softshell ist meist winddicht, dehnbar und atmet besser, hält aber nur leichten Regen ab.

Brauche ich im Sommer überhaupt Schichten?

In den Bergen ja. Mit der Höhe sinkt die Temperatur, und Wetterumschwünge kommen schnell. Eine leichte Jacke im Rucksack wiegt wenig.