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Schlafsack-Temperaturwahl

Auf dem Schlafsack stehen mehrere Temperaturen, und die falsche Zahl beschert dir eine kalte Nacht. Gib ein, wie kalt es nachts wird und wie schnell du frierst. Der Rechner nennt dir die Komforttemperatur, auf die du achten solltest.

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So funktioniert die Berechnung

Schlafsäcke werden nach EN ISO 23537 geprüft. Das Etikett nennt Komfort-, Limit- und Extremtemperatur. Für die Auswahl zählt die Komforttemperatur: Bis zu ihr schläft eine eher kälteempfindliche Person entspannt, ohne zu frieren.

Der Rechner zieht von der erwarteten Tiefsttemperatur einen Sicherheitsabstand ab: 8 Grad, wenn du schnell frierst, 5 Grad bei normalem Empfinden und 2 Grad, wenn du warm schläfst. Diese Abstände sind unsere Empfehlung und decken zum Beispiel feuchte Luft oder Müdigkeit ab.

So liest du das Ergebnis

Die Zahl ist die höchste Komforttemperatur, die dein Schlafsack haben sollte. Ein Modell mit niedrigerer Komforttemperatur ist wärmer und passt ebenfalls.

Die Limittemperatur ist keine Komfortgrenze. Wer sich auf sie verlässt, schläft meist zusammengerollt und friert trotzdem.

Häufige Fragen

Welche Rolle spielt die Isomatte?

Eine große. Der Boden entzieht dir Wärme, die der Schlafsack nicht ausgleichen kann. Achte bei Kälte auf einen hohen R-Wert der Matte.

Daune oder Kunstfaser?

Daune wärmt bei gleichem Gewicht stärker und lässt sich kleiner packen. Kunstfaser verzeiht Feuchtigkeit besser und trocknet schneller.

Wie finde ich die Nachttemperatur heraus?

Aus der Wettervorhersage für den Ort und die Höhe. Pro 100 Höhenmeter wird es im Mittel etwa 0,65 Grad kälter, in klaren Nächten oft deutlich mehr.