Zelt-Berater
Ein Zwei-Personen-Zelt ist oft enger, als der Name verspricht. Der Berater fragt, wie viele ihr seid, wofür ihr das Zelt braucht und wie viel Platz euch wichtig ist. Heraus kommen Größe, Bauform und eine Innenbreite, mit der du Modelle vergleichen kannst.
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So funktioniert die Berechnung
Die Personenzahl ist der Ausgangspunkt. Wählst du „Viel Platz“ oder Camping, rechnet der Berater eine Person mehr, weil dann meist Gepäck mit ins Innenzelt soll.
Für die Innenbreite nehmen wir 50 cm pro Person bei Ultraleicht, 60 cm bei „Ausgewogen“ und 75 cm bei viel Platz. Das sind unsere Faustwerte aus gängigen Isomattenbreiten: Viele Matten sind etwa 50 bis 65 cm breit.
Die Bauform folgt dem Einsatz: Geodäten stehen bei Wind und Schneelast am stabilsten, Tunnelzelte bieten viel Raum pro Gewicht, Kuppelzelte stehen frei und schnell.
So liest du das Ergebnis
Die Größe oben ist die Personenangabe, nach der du im Shop suchst. Die Mindest-Innenbreite vergleichst du mit den Maßen im Datenblatt: Liegt das Zelt darunter, wird es eng.
Achte zusätzlich auf die Länge, wenn du größer als 1,85 m bist, und auf die Apsis für Rucksäcke und Schuhe.
Häufige Fragen
Reicht ein Zwei-Personen-Zelt für zwei?
Für zwei schlanke Menschen mit schmalen Matten und wenig Gepäck ja. Auf längeren Touren oder mit breiten Matten ist ein Drei-Personen-Zelt deutlich angenehmer.
Was bedeutet Geodät?
Ein Zelt, dessen Stangen sich mehrfach kreuzen. Das verteilt Wind- und Schneelast und macht Geodäten zur ersten Wahl für Winter und Hochgebirge.
Tunnel oder Kuppel?
Tunnelzelte sind geräumig und leicht, brauchen aber Heringe und sollten mit dem Rücken zum Wind stehen. Kuppelzelte stehen ohne Abspannung und lassen sich leicht versetzen.