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Windchill- und Hitzeindex

Null Grad fühlen sich bei kräftigem Wind deutlich kälter an, 32 Grad bei schwüler Luft deutlich heißer. Der Rechner zeigt dir die gefühlte Temperatur und nennt den Rechenweg.

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So funktioniert die Berechnung

Bis 10 Grad und bei Wind über 4,8 km/h rechnet die App den Windchill nach der Formel, die Environment Canada und der US-Wetterdienst seit 2001 verwenden. Sie beschreibt, wie kalt sich ungeschützte Gesichtshaut bei Wind anfühlt.

Ab 27 Grad nutzt die App den Hitzeindex des US National Weather Service nach der Regression von Rothfusz. Er verbindet Temperatur und relative Luftfeuchte. Dazwischen zeigt der Rechner die Lufttemperatur, weil beide Formeln dort nicht gelten.

So liest du das Ergebnis

Die große Zahl ist die gefühlte Temperatur, darunter steht, welche Formel gerechnet hat.

Beim Windchill warnt die App ab gefühlten minus 28 Grad: Laut Environment Canada kann ungeschützte Haut dann innerhalb von 10 bis 30 Minuten erfrieren. Beim Hitzeindex erscheint ab 32 Grad ein Hinweis, der US-Wetterdienst rät dort zu erhöhter Vorsicht.

Häufige Fragen

Wird es bei Wind wirklich kälter?

Die Luft nicht. Wind trägt aber die warme Luftschicht an der Haut schneller ab, deshalb kühlst du schneller aus.

Welche Windgeschwindigkeit soll ich eingeben?

Die in etwa 10 Metern Höhe, wie sie Wetterberichte angeben. Auf Graten und Gipfeln ist der Wind oft stärker als im Tal.

Warum brauche ich bei Kälte keine Luftfeuchte?

Der Windchill rechnet nur mit Temperatur und Wind. Die Luftfeuchte zählt nur für den Hitzeindex.