Zum Inhalt

Kaufberatung

Haglöfs Daunenjacken und Isolationsjacken: Welche dich durch den Winter bringt

In Zusammenarbeit mitHaglöfs

Zwei Personen in Haglöfs Daunenjacken mit Kapuze und Skibrille im gelben Zelt

Daunenjacke oder Kunstfaser, Gipfel oder Stadt: Fünf Isolationsjacken von Haglöfs im Überblick. Wofür jede gemacht ist und wo ihre Grenzen liegen.

Das Wichtigste in Kürze

  1. 01

    Daune wärmt am besten und wiegt wenig. Kunstfaser kommt besser mit Nässe klar.

  2. 02

    Für Bergtouren: ROC Flash Down. Für leichtes Gepäck: L.I.M Down II Hood.

  3. 03

    Für Alltag und Wanderweg: Hede Down. Für nasskalte Tage: Särna Mimic II.

  4. 04

    Wasserdicht ist nur der Salix Proof Mimic II Parka.

Wer warm ist, bleibt länger draußen

Haglöfs kommt aus Schweden. Dort ist der Winter lang, und er zeigt sich jeden Tag anders: mal trockene Kälte und Pulverschnee, mal Schneeregen bei knapp über null.

Deshalb baut Haglöfs keine Jacke für alles. Die Marke baut mehrere Daunenjacken und Isolationsjacken, jede für andere Tage. Sie sollen am Berg funktionieren und in der Stadt gut aussehen.

Welche zu dir passt, hängt an drei Fragen. Wie kalt wird es? Wie nass? Und wie viel bewegst du dich?

Drei Personen in Haglöfs Isolationsjacken: ROC Flash Down Hood in Blau, Hede Down Hood in Violett, Särna Mimic II Hood in Dunkelblau
Von links: ROC Flash Down Hood, Hede Down Hood, Särna Mimic II Hood. (Foto: Haglöfs)

Daune oder Kunstfaser: der Unterschied in zwei Minuten

Eine Jacke macht keine Wärme. Sie hält die Wärme fest, die dein Körper abgibt. Daune und Kunstfaser tun das auf unterschiedliche Weise.

Daune wärmt am stärksten und wiegt dabei fast nichts. Sie lässt sich winzig zusammendrücken. Nur Nässe mag sie nicht: Feuchte Daune fällt zusammen und wärmt schlechter. Haglöfs behandelt seine Daune deshalb wasserabweisend. Das hilft bei Schneefall und Schweiß, eine Regenjacke wird trotzdem nicht daraus.

Kunstfaser ist etwas schwerer und braucht mehr Platz im Rucksack. Dafür wärmt sie auch feucht weiter, trocknet schnell und ist pflegeleicht. Bei Haglöfs heißt diese Füllung MIMIC.

Mehr zum Thema liest du in unserem Vergleich Daune vs. Synthetik im Wintereinsatz.

Jacken von Haglöfs

Du weißt schon, was du suchst? Hier findest du alle Daunenjacken, Isolationsjacken und Parkas von Haglöfs.

Haglöfs-Jacken ansehen ↗

ROC Flash Down: die Daunenjacke für den Berg

Frau in rosa Haglöfs ROC Flash Down Hood mit Kletterseil am Rucksack
ROC Flash Down Hood: gemacht für Tage am Berg. (Foto: Haglöfs)

Die ROC Flash Down ist die Jacke für Tage, an denen es ernst wird. Sie ist mit Daune gefüllt, außen sitzt ein winddichter Stoff von Pertex. Wo Rucksackgurte aufliegen, ist sie besonders robust gebaut.

Praktisch ist der Reißverschluss: Er lässt sich auch von unten öffnen. Das hilft, wenn du einen Gurt trägst oder dir beim Gehen zu warm wird.

Es gibt sie mit und ohne Kapuze. Die Hood-Variante hat eine Kapuze, die über den Kletterhelm passt: ROC Flash Down Hood für Herren und für Damen. Die Jacke ohne Kapuze passt besser unter eine Regenjacke: ROC Flash Down Jacket für Herren und für Damen.

Passt zu dir, wenn du auf Hochtour, beim Winterwandern oder Klettern eine warme Schicht brauchst. Nur für die Stadt kann sie mehr, als du nutzen wirst.

L.I.M Down II Hood: wenn jedes Gramm zählt

L.I.M steht bei Haglöfs für „Less is More“. Die L.I.M Down II Hood für Herren und für Damen ist die leichteste Jacke in dieser Auswahl. Drin steckt besonders hochwertige Daune, der Schnitt ist schmal.

Du kannst die Jacke in ihre eigene Tasche stopfen. Dann verschwindet sie in jedem Rucksack.

Leicht heißt aber auch dünn. Der Stoff mag keine scharfen Felskanten und keine Dornen. Bist du oft am Fels oder im Gestrüpp unterwegs, ist die ROC Flash Down die robustere Wahl.

Hede Down: Daunenjacke für Stadt und Wanderweg

Frau in roter Haglöfs Hede Down Hood mit aufgesetzter Kapuze
Hede Down Hood. (Foto: Haglöfs)

Nicht jeder Wintertag ist eine Expedition. Die Hede Down Hood für Herren und für Damen ist die unkomplizierte Daunenjacke für jeden Tag.

Sie ist leicht, wärmt gut und trägt nicht auf. Die Kapuze lässt sich verstellen, die Taschen haben Reißverschlüsse. Im Büro fällst du damit so wenig auf wie auf dem Wanderweg.

Für Damen gibt es dieselbe Jacke auch in lang: Der Hede Down Coat reicht bis über die Oberschenkel und hält damit auch die Beine wärmer.

Gemacht ist die Hede für Herbst, Frühjahr und milde Wintertage. Bei strengem Frost und langen Pausen im Freien brauchst du mehr.

Särna und Salix: Kunstfaser für nasse Tage

Frau in dunkelblauer Haglöfs Särna Mimic II Hood mit aufgesetzter Kapuze
Särna Mimic II Hood: sieht aus wie Daune, ist Kunstfaser. (Foto: Haglöfs)

Bei uns ist der Winter oft eher nass als kalt. Dafür hat Haglöfs zwei Jacken mit Kunstfaser.

Die Särna Mimic II Hood für Damen sieht aus wie eine Daunenjacke und fühlt sich fast so an. Der Unterschied zeigt sich bei Feuchtigkeit: Die Füllung wärmt weiter. Leichten Regen und Schnee hält der Stoff ab. Dazu ist sie die günstigste Jacke in dieser Auswahl.

Der Salix Proof Mimic II Parka für Herren geht einen Schritt weiter. Er ist wind- und wasserdicht, gefüttert und länger geschnitten. Mit ihm brauchst du keine zweite Jacke gegen Regen.

Für eine Bergtour ist ein Parka allerdings zu warm und zu lang. Seine Stärke sind der Arbeitsweg, der Bahnsteig und der Spaziergang im Schneeregen.

Welche Haglöfs-Jacke für welchen Einsatz?

ModellFüllungBei RegenAm besten für

ROC Flash Down Hood / Jacket

Daune

kurze Schauer

Hochtour, Winterwandern, Klettern

L.I.M Down II Hood

Daune, besonders leicht

kurze Schauer

Touren mit leichtem Gepäck

Hede Down Hood / Coat

Daune

kurze Schauer

Alltag, Wanderweg, Übergang

Särna Mimic II Hood

Kunstfaser

leichter Regen

nasskalte Tage, Alltag

Salix Proof Mimic II Parka

Kunstfaser

wasserdicht

Stadt bei Regen und Schnee

Die Tabelle zeigt Schwerpunkte. Wie warm dir eine Jacke ist, hängt auch von dir ab: ob du schnell frierst, was du darunter trägst und ob du gehst oder stehst.

Ein Tipp für Touren: Beim Gehen frierst du selten. Kalt wird es in der Pause, am Gipfel oder beim Sichern. Eine Jacke, die klein im Rucksack liegt und schnell übergezogen ist, nutzt dir dann mehr als eine dicke, die zu Hause hängt.

Drei Personen in Daunenjacken sitzen im Schnee um einen Kocher
In der Pause zählt die warme Schicht. (Foto: Haglöfs)

Welche Jacke passt zu dir?

  1. 1

    Du willst wenig Gewicht tragen

    Nimm Daune. Für Regentage kommt eine leichte Regenjacke mit in den Rucksack.

  2. 2

    Du gehst bei jedem Wetter raus

    Kunstfaser wärmt auch dann weiter, wenn sie feucht wird. Bei Regen gehört trotzdem eine Regenjacke darüber.

  3. 3

    Du suchst eine Jacke für Berg und Stadt

    Hede Down und ROC Flash Down können beides. Die Hede ist die alltagstauglichere, die ROC Flash die robustere.

  4. 4

    Dir wird beim Gehen schnell warm

    Zieh die Jacke erst in der Pause an. Für den Aufstieg reicht meist eine dünnere Schicht.

Daune braucht etwas mehr Pflege als Kunstfaser. Wer darauf keine Lust hat, ist mit Särna oder Salix besser bedient.

Pflege: so bleibt die Jacke lange warm

Die Daunenjacken dürfen in die Waschmaschine. Haglöfs empfiehlt 40 °C und danach den Trockner auf niedriger Stufe. Zwei saubere Tennisbälle in der Trommel lockern die Daune wieder auf. Nimm ein Daunenwaschmittel und keinen Weichspüler.

Kunstfaser ist unkomplizierter und trocknet auch auf der Leine. Die genauen Hinweise für jedes Modell stehen auf dem Pflegeetikett.

Mehr von Haglöfs

Jacken, Hosen, Rucksäcke und mehr: das ganze Sortiment von Haglöfs bei uns im Shop.

Haglöfs bei SportFits entdecken ↗

Häufige Fragen

Was ist wärmer: Daune oder Kunstfaser?

Bei gleichem Gewicht wärmt Daune stärker. Wird es feucht, holt Kunstfaser auf, weil sie dann weiter wärmt.

Kann ich eine Daunenjacke im Regen tragen?

Bei einem kurzen Schauer ja, bei Dauerregen nein. Dann gehört eine Regenjacke darüber, oder du nimmst gleich den wasserdichten Salix Proof Mimic II Parka.

Welche Haglöfs-Jacke ist die leichteste?

Die L.I.M Down II Hood. Sie lässt sich in die eigene Tasche packen und ist für Touren mit wenig Gepäck gemacht.

Mit oder ohne Kapuze?

Mit Kapuze bist du in Pausen und bei Wind deutlich wärmer. Ohne Kapuze passt die Jacke besser unter eine Regenjacke, die ihre eigene mitbringt.

Gibt es die Modelle für Damen und Herren?

ROC Flash Down, L.I.M Down II und Hede Down stellen wir hier für Damen und Herren vor. Die Särna Mimic II Hood zeigen wir im Damenschnitt, den Salix Proof Mimic II Parka im Herrenschnitt. Den langen Hede Down Coat gibt es nur für Damen.

SportFits Redaktion

Verena

Digital Marketing Managerin bei SportFits

SF

Inspiration, Wissen und Ausrüstung für Menschen, die draußen mehr erleben wollen.