Zum Inhalt

Kaufberatung

Orage: Ski- und Freeskibekleidung aus Kanada – neu bei SportFits

Skifahrer in orangefarbener Orage-Bekleidung zieht eine Pulverschneefahne hinter sich her

Seit 1989 macht Orage aus Québec Ski- und Freeskibekleidung mit eigenem Stil, von der Hardshell für Skitouren bis zur Daunenjacke. Jetzt neu bei SportFits.

Das Wichtigste in Kürze

  1. 01

    Orage wurde 1989 in Québec gegründet: Evelyn Trempe nähte die ersten Skijacken und -hosen in der Garage ihrer Eltern.

  2. 02

    Die Marke ist mit der Freeski-Bewegung groß geworden, Fahrer wie JP Auclair und Phil Casabon prägten ihr Bild.

  3. 03

    Die technischste Linie heißt MTN-X. Die Apex-Hardshells daraus haben eine dreilagige Dermizax-Membran mit 20.000 mm Wassersäule.

  4. 04

    Neben Skitouren-Shells gibt es Daunen- und Isolationsjacken, Skihosen, Fleece und Mützen für Damen und Herren.

Neu bei SportFits: Orage

In den 90er-Jahren wurde Skifahren bunter, verspielter und freier. Freeskiing hieß die neue Bewegung, und eines ihrer Zentren lag in Québec. Mittendrin war Orage, eine Marke aus Montreal, deren Name auf Französisch Gewitter bedeutet. Bis heute macht Orage Skibekleidung, die im Gelände funktioniert und trotzdem nach etwas aussieht. Ab sofort gibt es die Marke auch bei SportFits, mit Hardshells für Skitouren, Daunen- und Isolationsjacken, Skihosen, Fleece und Mützen für Damen und Herren.

Aus der Garage auf die Piste

Die Geschichte beginnt 1989. Evelyn Trempe studierte an der Université du Québec und nähte für das Skiteam ihrer Uni eine wasserdichte Jacke und auffällige Skihosen, in der Garage ihrer Eltern. Ein schiefer Tischtennistisch diente als Schreibtisch, der Keller als Lager. Zusammen mit Eric D'Anjou verkaufte sie die ersten Stücke aus dem Kofferraum, unterwegs zwischen den Skigebieten Bromont, Mont-Tremblant und Saint-Sauveur.

Der Zeitpunkt hätte kaum besser sein können. Mitte der 90er-Jahre kam Freeskiing auf, und Orage wuchs mit der neuen Szene. Bald gab die Marke ihr auch eine Bühne: Von 2002 bis 2014 traf sich die Szene bei den Orage Masters. Statt einer klassischen Jury bewerteten sich bei diesem Wettbewerb vor allem die Teams gegenseitig, und Stil zählte genauso viel wie Können. Später fuhren Größen wie JP Auclair und Phil Casabon für die Marke, heute steht der Kanadier Alex Beaulieu-Marchand für Orage. Wie die Marke selbst kommt er aus dem Freestyle und ist inzwischen auch im Backcountry unterwegs.

Orage sitzt bis heute in Montreal, Eric D'Anjou führt das Unternehmen. Anfang 2024 eröffnete die Marke in Chamonix ihren ersten eigenen Laden in Europa.

Mann in dunkelblauer Orage-Daunenjacke vor dem Orage-Laden in Chamonix
Der erste eigene Laden in Europa: Orage in Chamonix. Foto: Orage

MTN-X: die Linie für Touren und Tiefschnee

Die technischste Linie von Orage heißt MTN-X, die Marke selbst nennt sie ihre Premiumlinie. Herzstück sind die Apex-Jacken und -Hosen aus einem dreilagigen Stretchmaterial mit Dermizax-Membran. Orage gibt dafür 20.000 mm Wassersäule und eine Atmungsaktivität von 20.000 g/m² in 24 Stunden an. Der erste Wert sagt, wie viel Wasserdruck der Stoff aushält, bevor er durchlässt, der zweite, wie viel Wasserdampf er pro Quadratmeter und Tag nach außen abgibt. Beide Werte liegen im oberen Bereich für Skibekleidung.

Dazu kommt, was im Gelände zählt: voll verklebte Nähte, eine Kapuze, die über den Helm passt, Reißverschlüsse zum Lüften und ein Schneefang. Die Apex gibt es als Jacke, Hose und Latzhose, jeweils für Damen und Herren. Die Damen-Latzhose hat eine eigene Tasche für das LVS-Gerät.

Skitourengeherin in gelber Orage-MTN-X-Jacke mit Rucksack über den Wolken
Für den Aufstieg und die Abfahrt gemacht: die MTN-X-Linie von Orage. Foto: Orage

Unter der Shell setzt Orage auf leichte Isolation. Die Spine-Jacke mit Kapuze ist mit Octa-Isolierung gefüttert, die wärmt und dabei Feuchtigkeit nach außen lässt. Das passt gut zum Aufstieg, wenn man schwitzt. Die Northwind ist eine Hybridjacke mit BREATHR-Daune, die laut Orage nicht nur wärmt, sondern auch überschüssige Wärme abgibt.

Ärmel einer Orage-MTN-X-Jacke mit Logo und Aufdruck Designed and tested in Canada
Entworfen und getestet in Kanada: Aufdruck auf einer Jacke der MTN-X-Linie. Foto: Orage

Warm eingepackt: Nimbus und Glades

Für richtig kalte Tage gibt es die Nimbus-Daunenjacke und die passende Daunenhose, beide aus der MTN-X-Linie und beide All Gender geschnitten. Gefüllt sind sie mit grauer Entendaune mit einer Bauschkraft von 800 cuin. Je höher dieser Wert, desto mehr wärmt die Daune bei gleichem Gewicht. An den Schultern sitzt statt Daune eine Kunstfaserfüllung von PrimaLoft. Der Oberstoff aus Pertex Quantum ist leicht, die Jacke lässt sich in einen Beutel packen. Für den Stoff verwendet Orage nach eigener Angabe 100 % recyceltes Nylon (Quelle: Orage).

Person in blauer Orage-Nimbus-Daunenjacke mit Mütze und Fäustlingen in einem Zugabteil
Die Nimbus gibt es als Daunenjacke und als passende Daunenhose. Foto: Orage

Wer vor allem auf der Piste unterwegs ist, greift zur Glades. Die Skijacke ist wasserdicht, hat verklebte Nähte und ist mit einer synthetischen Isolierung von Thermore gefüttert, am Körper dicker als an den Ärmeln. Damit bleibt es auch bei langen Liftfahrten an kalten Tagen warm. Die passende Hose hat Belüftungsreißverschlüsse an den Beinen und ist unten an den Beinen verstärkt. Und für den Weg zur Arbeit oder den Abend nach dem Skifahren gibt es die Daunenjacke Polar mit Kapuze.

Für wen eignet sich Orage?

Orage passt zu dir, wenn du abseits der Piste unterwegs bist oder dir Skibekleidung mit eigenem Look wünschst. Besonders die MTN-X-Linie ist für Skitouren und Tiefschnee gebaut, mit Werten, die auch bei Nassschnee und langen Aufstiegen mithalten.

Günstig ist Orage allerdings nicht. Wer nur ein paar Tage im Jahr auf die Piste geht, findet preiswertere Alternativen. Und nicht jedes Modell ist eine Hardshell: Fleece, Hybridjacken und die Nimbus-Daune halten warm, aber keinen Dauerregen ab. Ein Blick auf die Produktangaben lohnt sich.

Passt Orage zu dir?

  1. 1

    Wenn du Skitouren gehst

    nimm eine Apex-Shell und darunter eine leichte Isolationsjacke wie die Spine

  2. 2

    Wenn du an kalten Tagen viel Lift fährst

    ist die isolierte Glades-Jacke die bessere Wahl

  3. 3

    Wenn du extreme Kälte erwartest

    pack die Nimbus-Daune ein

  4. 4

    Wenn du eine warme Jacke für den Alltag suchst

    ist die Polar-Daunenjacke die richtige

Passt zu dir, wenn …

du Ski- oder Skitourenbekleidung suchst, die im Gelände funktioniert und gut aussieht.

Eher nicht, wenn …

du nur ein paar Tage im Jahr auf der Piste stehst und vor allem auf den Preis achtest.

Pflege: So bleibt die Jacke dicht

Orage empfiehlt, Shell- und Daunenjacken regelmäßig zu waschen, weil Schweiß und Schmutz die Imprägnierung schwächen. Gewaschen wird kalt, mit mildem Pulverwaschmittel und ohne Weichspüler, gründlich gespült, am besten zweimal. Danach kommt die Jacke für fünf bis zehn Minuten bei niedriger Temperatur in den Trockner, das aktiviert die Imprägnierung wieder, anschließend wird sie aufgehängt. Bügeln und chemische Reinigung sind tabu. Im Zweifel gilt das Pflegeetikett.

Häufige Fragen

Woher kommt Orage?

Aus Kanada. Die Marke wurde 1989 in Québec gegründet und sitzt in Montreal.

Was bedeutet MTN-X?

MTN-X ist die technischste Linie von Orage, mit Hardshells, Isolations- und Daunenjacken für Skitouren und Freeride.

Ist die Nimbus-Daunenjacke wasserdicht?

Nein. Sie ist wasserabweisend imprägniert, bei Nässe gehört eine Shell darüber.

Was ist Dermizax?

Eine wasserdichte und atmungsaktive Membran des japanischen Herstellers Toray. Orage verwendet sie in den Apex-Shells der MTN-X-Linie.

Orage bei SportFits entdecken

Ski- und Freeskibekleidung aus Kanada: Entdecke Orage für Damen und Herren bei SportFits.

Zur Orage Kollektion ↗
SF

Inspiration, Wissen und Ausrüstung für Menschen, die draußen mehr erleben wollen.